Wie arbeitet BiNet?

Neben dem Plenum, in dem alle Akteure vertreten sind, sind die Entwicklung der Werkzeuge und die Projektteams, die diese Werkzeuge anwenden, wesentliche Elemente von BiNet und prägen seine Arbeitsweise.

Projektteams

Zum kooperativen und unbürokratischen Ansatz von BiNet gehören schnell aktivierbare Projektteams. Wenn ein konkretes Anliegen erkannt wird und es bearbeitet werden soll, finden sich hier BiNet-Akteure zusammen und arbeiten gemeinsam an kooperativen Lösungen. Projektteams können auch zu konkreten Themen und Herausforderungen als Vernetzer und Vermittler aktiv werden.

Projektteam Flüchtlinge

Dieses Projektteam wurde zu Beginn 2015 gestartet, um den aktuellen Herausforderungen auch mit kooperativen Ansätzen zu begegnen. Es wurden erstmals die Instrumente von BiNet praktisch erprobt und die Kompetenzen der Mitglieder gebündelt. Somit geht es nicht darum, was einzelne Stiftungen mit einzelnen Projekten leisten könnten, sondern wie eine gemeinsame und bei Bedarf auch mit weiteren Dritten umsetzbare Leistung mit Hilfe von Wirkungskriterien entwickelt und umgesetzt werden kann. Ziel ist ein kooperatives Engagement für ein Bildungsprojekt für junge Flüchtlinge.

Projektteam Schule-Vielfalt-Heterogenität

BiNet hat ein im Sommer 2015 ein neues Projektteam gestartet: "Schule-Vielfalt-Heterogenität". Das Team um Dr. Sandra Mittag und Frank Enzmann hat startet mit Gesprächen mit unterschiedlichen Akteuren. Ziel ist es, zu erkennen, wo Stiftungen und zivilgesellschaftliche Organisationen Schulen als kooperative Partner unterstützen oder ergänzen können, um Vielfalt und Heterogenität von Schülern als Bereicherung zu nutzen und die Herausforderungen zu meistern.

Werkzeuge

BiNet entwickelt in Werkzeuge, die helfen, Bildungsanliegen zu erkennen und wirksame und kooperative Lösungen zu finden.

Bedarfsradar

Matching und Clustering

Dieser AK beschäftigt sich mit den Kernthemen der beteiligten Stiftungen und Organisationen. Wir wollen sorgen dafür, dass Gemeinsamkeiten erkannt werden und anstelle parallelen Arbeitens effektive Kooperation treten. Damit schaffen wir ein Grundgerüst für das gesamte Netzwerk. Gleichzeitig entwickeln wir eine Netzwerkkarte, die auch externe Partner und für das Netzwerk wichtige Kanäle einbinden kann und  intern kollegiale Beratung ermöglicht.

Wirkung

BiNet steht für wirkungsorientierte, kooperative, ganzheitliche und haltbare Lösungen für (stadt-)gesellschaftliche Anliegen im Bildungsbereich. Der AK Wirkung liefert in diesem Zusammenhang Hilfsmittel und Wissen, um die Wirkungsorientierung als festen Bestandteil in die Vorhaben im BiNet zu integrieren. Er soll helfen,

  • wirkungsorientiert zu planen,
  • Wirkungsziele und Erfolgskriterien zu benennen,
  • Vorhaben umzusetzen und
  • deren Wirkung zu evaluieren.

Projektanforderungen

Hier entsteht ein Kriterienkatalog mit Anforderungen an  wirksame und haltbare Föderprojekte. Er dient als Hilfestellung für die Auswahl von Förderprojekten der jeweiligen Stiftungen.

Dialog

Dieser Arbeitskreis Dialog optimiert nach innen die Eigendarstellung der Stiftungen und ihren Austausch miteinander rund um Profile, Kontakte und Termine. Nach außen unterstützt er den Sprecherkreis, die Bekanntheit von BiNet zu steigern, Bildungsthemen und ihre Lösungen verstärkt in die Öffentlichkeit zu bringen und den Austausch mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Unternehmen, Zivilgesellschaft sowie Medien zu pflegen.